Ausbildung bei der Feuerwehr Aichach

Um den Täglichen Anforderungen einer Stützpunktfeuerwehr gerecht zu werden, wird bei der Feuerwehr Aichach die Aus- und Weiterbildung groß geschrieben. Die Fülle an Aufgaben, und Vielzahl an technischem Gerät machen eine Ausbildung in verschiedenen Stufen nötig. In dem unten dargestellten Ablaufschema werden die verschiedenen Ausbildungsabschnitte bei der Feuerwehr Aichach aufgezeigt.

 

Erste Hilfe /

 Sanitätsdiensthelfer Ausbildung

     

Truppmann- / Truppführerausbildung

(gem. FwDV 2)

Zugübung

monatlich,
jeden 1. Dienstag

 

- Alarmübungen

- Unterricht

- Ortsbegehungen

- Stationsausbildung

 

Gerätekunde

monatlich,
jeden 2. Dienstag

 

- Bewegungfahrten

- Geräteeinweisung

- Stationsausbildung

 

 

Gruppen-/ Zugführer-besprechung

monatlich,
jeden 3. Dienstag

 

- Taktische Schulungen

- Objektbegehungen

- Einsatznachbesprechung

- Neuerungen/Änderungen

 

     

Sonderübungen

1/4 und 1/2 jährlich

 

- Katastrophenschutzübungen

- Atemschutzübungen (1/4-jährlich am Standort)

- Atemschutzübungen (jährlich in Peißenberg)

- Maschinistenschulung (1/4-jährlich)

- ABC-ErkKw Übungen (1/4-jährlich)

- Santitätsübungen (First Responder)

- Frühdefibrillation

- Übungen im Rahmen der Feuerwehr-Aktionswoche

 

 

Feuerwehrschulen

nach Bedarf

 

- Sonderlehrgänge (ABC-Schutz, Technische Hilfeleistung)

- Führungslerhgänge (Gruppen-, Zugführer)

 

 

Ausbildung auf Landkreisebene

nach Bedarf

 

- Sprechfunker

- Maschinist für Löschfahrzeuge

- Atemschutzgeräteträger

- Träger für Chemikalienschutzanzug

 

 

 

Erste Hilfe / Sänitätsdiensthelferausbildung:
Im Rahmen der Grundausbildung wird je nach Bedarf ein Erste-Hilfe oder Sanitätsdiensthelfer-Lehrgang durchlaufen. Diese Lehrgänge werden durch das ortsansässige BRK geleitet. Um an dem Frühdefibrillationsprojekt der Feuerwehr teilnehmen zu dürfen, müssen alle Feuerwehrmänner einen Sanitätsdiensthelfer-Lehrgang vorweisen können.
 
Truppmann-/Truppführerausbildung:
Gemäß der FwDV 2 werden alle Feuerwehrmänner als Truppmann / Truppführer ausgebildet, bevor sie an Einsätzen teilnehmen. Die Ausbildung findet am Standort durch eigene Ausbilder statt. Die anschließende Prüfung wird durch den zuständigen KBM abgenommen.
 
Zugübung:
Alle aktiven Mitglieder sind in einem der drei Ausbildungszüge der Feuerwehr Aichach eingeteilt. Die zuständigen Zugführer erarbeiten einmal jährlich ein Ausbildungskonzept, das sie dann in Eigeninitiative umsetzen und in verschiedene Ausbildungsformen an die Mannschaft weitergeben.
 
Gerätekunde:
An jedem zweiten Dienstag im Monat wird die Mannschaft in der Bedienung der Gerätschaften sowie von Aggregaten und Fahrzeugen geschult. Diese Einweisungen werden abwechselnd von einem Ausbildungszug vorbereitet und durchgeführt. Die jeweiligen Themen der praktischen Unterweisung sind in einem Jahresplan festgelegt.
 
Gruppen-/Zugführerbesprechung:
An den dritten Dienstagen jeden Monats werden die Führungskräfte der Feuerwehr geschult. Hier stehen besonders Objektbegehungen, taktische Schulungen und Einsatznachbesprechungen auf dem Programm. Ebenso werden Neuerungen im Bereich Technik und Taktik erläutert, die dann  wiederum durch die Gruppen- und Zugführer an die Mannschaft weitergegeben werden.
 
Sonderübungen:
In bestimmten Bereichen (Atemschutz, Sanitätsdienst, ABC-Schutz) werden eine Reihe von Sonderübungen durchgeführt. Eine der herausragenden Übungen stellt immer die Atemschutzübung in Peißenberg dar. Seit nunmehr 40 Jahren wird in der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen an einem Vormittag geübt.
Einen großen Ausbildungsschwerpunkt stellt die Sanitätsausbildung bei der Feuerwehr dar. Schulungen im Bereich Frühdefibrillation und erweiterter Erster Hilfe werden alle drei Monate durchgeführt.
Katastrophenschutzübungen werden auf Anordnung des Landratsamtes in den Bereichen ABC-Schutz, Ölwehr und der Bekämpfung von Großschadenslagen durchgeführt.
 
Feuerwehrschulen:
Für weiterführende Lehrgänge werden je nach Eignung des Einzelnen die drei bayrischen Feuerwehrschulen besucht. Meist handelt es sich hier um Führungs- und Speziallehrgänge (z.B. Zugführer, Technische Hilfeleistung, ABC-Schutz, usw.). Diese Lehrgänge müssen beim Kreisbrandrat einmal jährlich beantragt werden.
 
Ausbildung auf Landkreisebene: 
Ausbildungen zum Maschinisten, Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker werden auf Landkreisebene durchgeführt, um so die Feuerwehrschulen etwas zu entlasten.