Landkreisübung: Busunfall in Sielenbach

Am Vormittag wurden im Feuerwehrgerätehaus in Sielenbach die theoretischen Grundlagen eines Verkehrsunfalls mit einem Bus von Ausbilder Albert Kreutmayr allen Anwesenden erklärt. Er ging auf die Bauweise und Struktur des Fahrzeuges ein, und erklärte anhand vieler Beispiele das taktische Vorgehen der Hilfsorganisationen bei einem solchen MANV (Massenanfall an Verletzten). Außerdem zeigte er verschiedene Rettungstechniken die an einem Bus zur Befreiung der Insassen angewandt werden können.

 
Am Nachmittag fuhren dann alle auf den Betriebshof der Firma Ankner in Sielenbach, auf dem sich das umgestürzte Übungsobjekt befand. In dem Bus waren ca. 20 Verletztendarsteller, die verschiedene Verletzungen hatten, und auf Rettung warteten. Durch Öffnen der Notausstiege und das Entfernen der Scheiben, sowie dem Aufschneiden des Faltbalgs wurden schnell Öffnungen geschaffen, durch die die Rettungskräfte die Verletzten retten konnten. Alle Verletztendarsteller wurden vom Rettungsdienst gesichtet und erstversorgt bevor sie an einen Behandlungsplatz transportiert werden konnten, wo sie vom BRK weiter versorgt wurden.

Nach der Übung, die von der Kreisfeuerwehrführung Aichach-Friedberg organisiert wurde, dankten die Organisatoren allen Unterstützern sowie den Verletztendarstellern, ohne die diese Übung nicht machbar gewesen wäre.

Die Feuerwehr Aichach bedankt sich in diesem Zusammenhang auch nochmals bei den Organisatoren der Kreisfeuerwehrführung, Hr. Kreutmayr, dem BRK Aichach, der Firma Ankner, sowie allen beteiligten Wehren für die gute Zusammenarbeit bei der Übung.
 
 

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